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Warum klassische SAP-Dienstleister bei der Neukundengewinnung scheitern

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SAP-Beratungshäuser sind fachlich oft exzellent aufgestellt – und trotzdem tut sich ein großer Teil von ihnen schwer, planbar neue Kunden zu gewinnen. Das liegt selten an der Qualität der Arbeit. Es liegt daran, dass Neukundengewinnung im SAP-Umfeld anders funktioniert als in vielen anderen Branchen – und viele Dienstleister genau das nicht berücksichtigen.

Warum klassische SAP-Dienstleister bei der Neukundengewinnung scheitern
Warum klassische SAP-Dienstleister bei der Neukundengewinnung häufig scheitern kann an diesen wesentlichen Faktoren liegen.

Warum reicht SAP-Fachwissen allein nicht aus, um neue Kunden zu gewinnen?

Kurz gesagt: Weil Fachwissen unsichtbar ist, solange es niemand findet. Ein SAP-Berater kann der beste ABAP-Entwickler oder S/4HANA-Spezialist im Umkreis von 200 Kilometern sein – wenn ein potenzieller Auftraggeber online nicht auf ihn stößt, existiert diese Expertise für den Markt schlicht nicht.

Das Problem verschärft sich durch die Zielgruppe selbst: SAP-Entscheider – IT-Leiter, CFOs, Fachbereichsleiter – suchen selten breit nach “SAP Beratung”. Sie suchen sehr spezifisch: nach einem konkreten Modul, einer konkreten Migration, einem konkreten Problem. Wer online nur allgemein als “SAP-Dienstleister” auftritt, verpasst genau die Momente, in denen konkrete Kaufentscheidungen vorbereitet werden.

 

Welche typischen Fehler machen SAP-Dienstleister in der Neukundengewinnung?

In der Praxis wiederholen sich einige Muster, die dafür sorgen, dass Aufträge ausbleiben, obwohl die fachliche Leistung stimmt:

  • Reines Ausschreibungsgeschäft: Man wartet, bis eine Anfrage über eine Ausschreibungsplattform oder eine bestehende Beziehung hereinkommt, statt selbst aktiv sichtbar zu werden.
  • Kein oder veralteter Content: Die Website beschreibt Leistungen allgemein (“SAP Entwicklung”, “SAP Beratung”), aber es fehlt Content zu den konkreten Fragen, die Entscheider tatsächlich stellen.
  • SAP-Partnerstatus wird mit Vertrieb verwechselt: Ein Silver- oder Gold-Partner-Status bei SAP verschafft Glaubwürdigkeit, aber SAP übergibt keine automatischen Kundenanfragen im relevanten Umfang.
  • Kein systematischer Prozess: Neukundengewinnung passiert “nebenbei”, meist durch die Geschäftsführung, ohne festen Rhythmus, ohne Verantwortlichkeit, ohne Auswertung.
  • Starke Abhängigkeit von Empfehlungen: Empfehlungen sind wertvoll, aber nicht steuerbar. Sobald ein oder zwei große Bestandskunden wegfallen, entsteht sofort eine Lücke in der Pipeline.

 

Was macht eine ausgelagerte Lead Engine anders?

Der Kern eines funktionierenden Leadgenerierungs-Ansatzes für SAP-Dienstleister ist, dass er die spezifische Sprache der jeweiligen Zielgruppe trifft – getrennt nach Modul, Branche und Entscheiderebene – und diese Sichtbarkeit systematisch und dauerhaft aufbaut, statt punktuell.

Konkret bedeutet das:

  1. Themen- und Keyword-Recherche pro SAP-Bereich, nicht pauschal für “SAP” als Ganzes – die Fragen eines Einkaufsleiters zu SAP Ariba unterscheiden sich fundamental von denen eines Produktionsleiters zu SAP PP.
  2. Regelmäßiger, fachlich fundierter Content, der tatsächlich beantwortet, was gesucht wird – inklusive der Fragen, die auch in ChatGPT, Perplexity oder Gemini gestellt werden, wenn jemand einen SAP-Dienstleister sucht.
  3. Begleitende Sichtbarkeit auf LinkedIn, dort, wo sich SAP-Entscheider ohnehin bewegen.
  4. Eine feste Kadenz – wöchentlich, planbar, messbar – statt sporadischer Einzelaktionen.

 

Für wen lohnt sich ausgelagerte Leadgenerierung besonders?

Besonders relevant ist dieses Modell für SAP-Dienstleister und Systemhäuser, die:

  • fachlich stark, aber im Marketing/Vertrieb dünn aufgestellt sind (häufig bei kleineren und mittleren SAP-Häusern der Fall),
  • in einem klar abgrenzbaren Modul oder einer Branche spezialisiert sind und dort mehr Sichtbarkeit brauchen,
  • planbares, wiederkehrendes Neugeschäft aufbauen wollen, statt von Zufallsanfragen abhängig zu sein.

Genau hier setzt eine monatliche, pauschal abgerechnete Leadgenerierung an: eine externe Instanz übernimmt kontinuierlich das, was intern liegen bleibt, weil operative Projekte immer Vorrang haben.

 

Häufige Fragen zur Neukundengewinnung für SAP-Dienstleister

Wie lange dauert es, bis Content-Marketing für SAP-Dienstleister erste Anfragen bringt? Erste organische Anfragen entstehen meist nach 3–6 Monaten kontinuierlicher Veröffentlichung, abhängig vom Wettbewerb im jeweiligen SAP-Nischenthema. Nischenmodule wie PLM oder Treasury zeigen oft schneller Wirkung als breite Themen wie S/4HANA-Migration.

Reicht LinkedIn allein für die Leadgenerierung im SAP-Umfeld aus? Nein. LinkedIn ist ein wichtiger Verstärker, ersetzt aber keine eigene, durchsuchbare Content-Basis auf der eigenen Website, die auch von Suchmaschinen und KI-Assistenten dauerhaft gefunden wird.

Was unterscheidet Leadgenerierung für SAP-Dienstleister von klassischem B2B-Marketing? Vor allem die Kleinteiligkeit der Zielgruppen: SAP-Entscheider suchen modulspezifisch (FI/CO, PLM, MM, BTP …) und branchenspezifisch. Generischer B2B-Content greift hier zu kurz.

Warum SAP-Dienstleister bei Leads scheitern
Warum SAP-Dienstleister bei der Leadgenerierung scheitern können!

Lohnt sich ausgelagerte Leadgenerierung auch für kleine SAP-Häuser? Gerade für kleinere, spezialisierte Häuser oft besonders, da sie im direkten Preiswettbewerb gegen große Systemhäuser kaum bestehen können – wohl aber über sichtbare, glaubwürdige Fachexpertise in ihrer Nische.


Dieser Artikel ist Teil einer Serie zur Neukundengewinnung im SAP-Umfeld.  

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