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Klassischer SAP-Dienstleister vs. strategische Partner und Berater

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Der Unterschied zwischen einem klassischen SAP-Dienstleister, der eine einmalige Projektlösung anbietet, und einem strategischen Partner und Berater, der Kunden über längere Zeit ganzheitlich begleitet, liegt in mehreren entscheidenden Dimensionen:


🔹 1. Ziel & Perspektive

  • SAP-Dienstleister (Projektorientiert):
    Fokus auf ein konkretes Projektziel – z. B. die Einführung eines SAP-Moduls (z. B. S/4HANA, SuccessFactors). Ziel ist es, das Projekt „technisch erfolgreich“ umzusetzen – nach Lastenheft, Budget und Zeitplan.

  • Strategischer Partner (Beratungsorientiert):
    Fokus auf unternehmerische Ziele des Kunden (z. B. Effizienzsteigerung, Skalierbarkeit, Compliance, Prozessautomatisierung). Technologie ist Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck.


🔹 2. Beziehungsdauer & Rolle

  • Dienstleister:
    Wird für ein klar definiertes Projekt zeitlich begrenzt beauftragt, agiert reaktiv auf Vorgaben.

  • Strategischer Partner:
    Entwickelt sich zum Trusted Advisor, der Kunden über Jahre hinweg begleitet – mit proaktiven Impulsen, Roadmaps und kontinuierlicher Weiterentwicklung.


🔹 3. Leistungstiefe & Verantwortungsbereich

  • Dienstleister:
    Liefert eine Lösung – z. B. technische Umsetzung, Customizing oder Migration.

  • Partner:
    Übernimmt Mitverantwortung für Ergebnisse – etwa für digitale Transformation, Change Management, User Adoption oder datenbasierte Entscheidungsfähigkeit.


🔹 4. Kommunikation & Zusammenarbeit

  • Dienstleister:
    Agiert nach dem Motto „Sagen Sie, was Sie brauchen – wir liefern.“

  • Partner:
    Fragt: „Was wollen Sie erreichen? Welche Hürden stehen im Weg? Lassen Sie uns gemeinsam eine passende Strategie entwickeln.“


🔹 5. Wertbeitrag

  • Dienstleister:
    Schafft einen Projektwert (z. B. neues Systemmodul, funktionierende Lösung).

  • Strategischer Partner:
    Schafft Business Value – messbare Resultate wie z. B.:

    • 30 % schnellere Prozesse

    • 20 % weniger operative Kosten

    • 50 % weniger manueller Aufwand

    • +35 % Nutzerakzeptanz


💡 Fazit:

Ein SAP-Dienstleister macht dein System funktional fit.
Ein strategischer Partner macht dein Unternehmen zukunftsfit.

🔧 Top SAP-Dienstleistungen, die häufig ausgelagert werden:

1. SAP Implementierung & Migration

  • z. B. Einführung von S/4HANA, SuccessFactors, SAP BW/4HANA

  • Warum?
    Hoher technischer Aufwand, zeitlich begrenztes Projekt, fehlende Inhouse-Expertise


2. SAP Customizing & Entwicklung (ABAP/Fiori/UI5)

  • Anpassung von SAP-Standards an individuelle Prozesse

  • Warum?
    Spezialisierte ABAP-/Fiori-Entwickler sind rar & teuer inhouse. Flexibler Zukauf günstiger & schneller


3. SAP Application Management Services (AMS)

  • Wartung, Monitoring & Support von SAP-Systemen nach Go-Live

  • Warum?
    24/7-Support + SLA-basierte Betreuung kosteneffizienter als interner Betrieb


4. SAP Integration & Schnittstellenentwicklung

  • z. B. Anbindung an CRM-Systeme, E-Commerce, Data Lakes, Drittanbieter-APIs

  • Warum?
    Hohe technische Komplexität + Bedarf an Systemüberblick & DevOps-Erfahrung


5. SAP Analytics & Reporting

  • z. B. SAP BW, SAP Analytics Cloud, Embedded Analytics

  • Warum?
    Data Engineers & Analytics-Spezialisten selten intern verfügbar
    → Externe liefern schneller skalierbare Insights


6. SAP Security, Berechtigungen & Compliance

  • Aufbau von Rollenmodellen, Audit-Trails, DSGVO-konformen Strukturen

  • Warum?
    Hohes Risiko bei Fehlkonfigurationen – Experten bringen Templates & Erfahrung


7. SAP Projektmanagement & Change Management

  • z. B. externe Projektleiter, Business Consultants, Prozessverantwortliche

  • Warum?
    Neutraler Blick, strukturierte Methodik, Stakeholder-Moderation von außen oft erfolgreicher


🧩 Warum lagern Unternehmen SAP-Services aus?

  • Kostenersparnis: Keine internen Vollzeitstellen für temporäre Aufgaben

  • Know-how-Zugang: Zugriff auf spezialisierte Experten & Best Practices

  • Schnelligkeit & Skalierbarkeit: Agenturen können schneller Ressourcen bereitstellen

  • Risikominimierung: Erfahrung bei komplexen Projekten reduziert Fehler und Stillstand

  • Fokus aufs Kerngeschäft: Internes Team konzentriert sich auf operative Prioritäten

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